Content Management System (CMS)

Was versteht man unter dem Begriff Content Management System?

Content Management System auf Laptop

Allgemein handelt es sich bei einem Content Management System zur Verwaltung von Inhalten, abgekürzt CMS, um eine Software, die zur Bearbeitung, Erstellung und Organisation von Inhalten (Bilder, Texte, Tabellen, Animationen) einer Webseite dient. Dabei wird zwischen redaktionellem Inhalt und Layout unterschieden, damit diese unabhängig voneinander verändert werden können. Fachlich präzise müsste von einen Web Content Management System oder WCMS gesprochen werden, da es sich um die Veröffentlichung von Inhalten im Internet handelt. Content Management Systeme schließen hingegen auch andere Medien mit ein.

Systeme für das Management von Inhalten im Vergleich

Content Management Systeme im Vergleich auf Basis von W3Techs.com

CMS Marktanteil Stand 7. April 2014, Quelle W3Techs.com

Neben gängigen Produkten, wie WordPress, Joomla, Drupal und Typo3, ist das netupdater Content Management System eine individuell entwickelte Lösung, die auf kleine und mittelständische Unternehmen ausgerichtet ist. Ein Vorteil gegenüber anderen marktüblichen Systemen, ist die einfach und intuitiv gestaltete Benutzeroberfläche des Systems, deren Bedienung auch von User mit geringen PC-Kenntnissen schnell erlernt werden kann. Zudem weisen die gängigen CM Systeme Schwachstellen bezüglich ihrer Sicherheit auf. Durch den weitverbreiteten Einsatz der Systeme wächst der Bekanntheitsgrad dieser Sicherheitslücken und es besteht die Gefahr, dass in Unternehmensstrukturen eingedrungen werden kann. Das netupdater CMS hingegen weist, gerade aufgrund seines niedrigeren Bekanntheitsgrades, eine höhere Sicherheit auf.

Content Management - Welche System Typen gibt es?

Es lassen sich zwei unterschiedliche Typen unterscheiden, welche im folgenden kurz vorgestellt werden:

(1)    Serverseitiges Content Management System

Bei dem serverseitigen Content Management System, braucht es keine installierte Software, sondern lediglich eine serverseitige Programmiersprache, die in den meisten Fällen mit einer Datenbank in Verbindung steht. Somit kann die Verwaltung des CMS überall per Browser vorgenommen werden.

(2)    Clientseitiges Content Management System

Das clientseitige Content Management System wird mithilfe eines auf dem Rechner installierten Programms gesteuert und benötigt aus diesem Grund keine serverseitige Programmiersprache. Die Webseite kann jedoch nur von diesem einen Rechner aus verwaltet werden.

Die gängigere Variante ist das serverseitige Content Management System.

Trennung von Layout und Inhalten

Ein wichtiger Aspekt ist die Trennung von Layout und Inhalten. Um die Webseite in einem einheitlichen Design erscheinen zu lassen, benötigt es sogenannte Templates (Layoutschablonen), die als Vorlage für die spätere Webseite dienen und definieren an welcher Stelle der nackte Inhalt angezeigt wird. Diese Templates werden einmalig angelgt. 

Um den Inhalt eine Struktur zu geben, bieten systeme zur Verwaltung von Inhalten die Möglichkeit die einzelne Seiten in einzelne Elemente, wie z.B. Überschriften, Einleitungstexte oder Grafiken, einzuteilen.

Vergabe von Benutzerrechten im Content Management System

Es können verschiedene Rollen durch eine entsprechende Rechteverteilung festgelegt werden. Das Zuweisen der verschiedenen Rollen übernimmt der Administrator. Dieser kann einem angemeldeten User im Backend eine oder auch mehrere Rollen zuweisen. Der Administrator an sich besitzt i.d.R. jegliche Rechte und darf so zu sagen alles. Das Vergeben der Adminrolle sollte somit mit äußerster Vorsicht geschehen, da dieser bei fehlerhaftem Vorgehen die gesamte Webseite lahm legen kann. Weitere Rollen sind der Redakteur, der für das Verfassen und Veröffentlichen der Inhalte zuständig ist und der Grafiker bzw. Designer, der für die Erstellung des Designs verantwortlich ist.

Um die Qualität der Webseite zu sichern, bietet das Content Management System Freigabemechanismen nach dem Vier-Augen-Prinzip an. Fertig erstellte Inhalte werden somit erst an eine festgelegte Benutzerrolle weitergeleitet, bevor diese veröffentlicht werden.

Vor- und Nachteile eines CMS im Vergleich

Vorteile:

  • Trennung von Inhalt, Layout und Technik
  • Einfache Bearbeitung der Inhalte
  • Beim clientseitigen CMS sind keine Vorkenntnisse und Html-Kenntnisse von Nöten
  • Medienneutrale Datenhaltung möglich
  • Rollenbasierte Zugriffsberechtigungen (Entwickler, Redakteure)

Nachteile:

  • Wenig Freiraum (Layout)
  • PHP und MySQL notwendig
  • Änderungen sind meist kompliziert (Anwenderaustausch in Foren)
  • Höhere Anfälligkeit bei Angriffen von außen

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